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Wassersport Akademie

Die Praxis-Prüfung Sportküstenschifferschein (SKS)

Die Praxis-Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS) ist eine sogenannte "ganzheitliche Prüfung". Sie wird also an Bord einer Segel-Yacht durchgeführt und beinhaltet dabei typische Aufgaben des Segelns, der Crew- und der Schiffsführung.

  • Standard-Manöver

    Du musst eine Segel-Yacht vom Steg ablegen, klassische Segel-Manöver (Wenden, Halsen, Aufschießen, Anluven, Abfallen, etc.) durchführen, ein »Mensch-über-Bord«-Manöver absolvieren und wieder am Steg anlegen.

  • Crew- & Schiffsführung

    Während der Manöver musst du die an Bord befindliche Crew anleiten. Außerdem stellen die Prüfer allgemeine Fragen zu den Notsignalen an Bord, zur Bord-Technik und zur -Elektrik, zum Motor, zu Notmaßnahmen bei Bränden, etc.

Skipper

Die Praxis-Prüfung eine "ganzheitliche Prüfung". Das heißt, dass du nicht nur, wie beim Sportbootführerschein einzelne und voneinander losgelöste Manöver nacheinander abspulen sollst.

Vielmehr sollst du in der praktischen Prüfung deine seemännischen Fähigkeiten unter Beweis stellen: Kannst du eine Crew bei Manövern anleiten? Kannst du auf Notsituationen (Brände, etc.) angemessen reagieren? Kennst du die wichtigsten Knoten? (Ja, die 10 Knoten aus der Sportbootführerschein-Prüfung sind gemeint.)

Das ist nix, was dich wirklich anheben wird, wenn du schon Praxis-Erfahrung besitzt. Das bedeutet aber sehr wohl, dass du - anders als bei den Praxis-Prüfungen zum Sportbootführerschein - deutlich mehr als eine Stunde an Bord einer Segel-Yacht verbracht haben musst, um die Prüfung wirklich schaffen zu können.

Brauche ich eine Bootsfahrschule?

Für die Praxis: Eher ja. Erfahrene Segler (damit sind ausdrücklich NICHT "Urlaubs"-Charterer gemeint; sorry Jungs und Mädels) können vielleicht verzichten. Landratten und klassische "1-Woche Mitsegeln alle 3 Jahre"-Urlaubscharterer sollten sich einen GUTEN* Praxis-Kurs suchen.

Auch, wenn wir dir durchaus empfehlen, dir eine GUTE* Fahrschule zu suchen: Man kann auch diese Prüfungsvorbereitungen durchaus (und ohne daran zu zerbrechen) ganz allein schaffen; und damit runde 700 - 1.500 Euro sparen.

*) "Gut" ist der wichtige Teil an dieser Aussage. Denn "schlechte" Fahrschulen würden dir bei der Vorbereitung auf die Praxis-Prüfung eher schaden und "normale" Fahrschulen würden kaum nutzen.

Zur Vorbereitung auf diese Prüfung: Praxis-Training kann nur durch Praxis-Erfahrung ersetzt werden!

Fahrschule ist nicht vorgeschrieben. Du KANNST einen Fahrschul-Kurs besuchen. Du MUSST NICHT.

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